XBMC auf Linux erfolgreich konfigurieren

XBMC auf Linux konfigurieren

Kodi, ehemals bekannt als XBMC, ist eine beliebte Media-Center-Software, die in vielen Linux-Distributionen enthalten ist. In diesem Leitfaden erfährst du, wie du XBMC auf Linux Schritt für Schritt konfigurieren kannst.

Mit XBMC kannst du deine Medieninhalte einfach verwalten und auf deinem Linux-System abspielen. Allerdings sind die in den Standard-Repositorys enthaltenen Versionen oft veraltet und es fehlen möglicherweise Funktionen, die du benötigst. Deshalb ist es empfehlenswert, XBMC selbst zu kompilieren, um die neueste Version mit allen gewünschten Funktionen zu erhalten.

In den nächsten Abschnitten erfährst du, welche Voraussetzungen du erfüllen musst, wie du die erforderlichen Paketquellen hinzufügst, das Arbeitsverzeichnis erstellst, XBMC kompilierst und installierst, die PVR-Add-ons konfigurierst und vieles mehr. Folge einfach den Anweisungen und du wirst in kürzester Zeit XBMC erfolgreich auf Linux konfiguriert haben.

Jetzt lass uns mit Section 2 fortfahren und die Voraussetzungen für die Konfiguration von XBMC auf Linux kennenlernen.

Die Voraussetzungen

Bevor du mit der Konfiguration von XBMC auf Linux beginnen kannst, benötigst du einige Voraussetzungen:

  • Eine Linux-Distribution wie Ubuntu 14.10, Xubuntu oder Lubuntu.
  • Eine aktuelle Version der Software.
  • Grundlegende Kenntnisse der Kommandozeile.

Stelle sicher, dass du eine der genannten Linux-Distributionen installiert hast und dass deine Software auf dem neuesten Stand ist. Falls bereits eine ältere Version von XBMC oder Kodi installiert ist, deinstalliere sie über das Paketmanagement. Außerdem ist es wichtig, dass du dich mit den grundlegenden Befehlen der Kommandozeile vertraut machst, da du einige davon während der Konfiguration ausführen wirst.

Um XBMC optimal auf Linux einzurichten, sollten die Voraussetzungen erfüllt sein:

Linux-Distribution

Wähle eine passende Linux-Distribution wie Ubuntu 14.10, Xubuntu oder Lubuntu aus, um XBMC zu nutzen.

Aktuelle Software

Stelle sicher, dass du die neueste Version von XBMC oder Kodi installiert hast. Falls bereits eine ältere Version vorhanden ist, deinstalliere sie über das Paketmanagement.

Grundkenntnisse der Kommandozeile

Da bei der Konfiguration von XBMC einige Befehle in der Kommandozeile ausgeführt werden müssen, ist es wichtig, dass du dich mit den grundlegenden Befehlen vertraut machst.

Mit diesen Voraussetzungen bist du bereit, XBMC optimal auf Linux zu konfigurieren.

Die Paketquellen hinzufügen

Um Kodi auf Linux zu kompilieren, müssen die Team-XBMC-Paketquellen hinzugefügt werden. Dieser Schritt ist wichtig, um die notwendigen Dateien und Abhängigkeiten herunterladen zu können. Folgen Sie den unten stehenden Anweisungen, um die Paketquellen korrekt hinzuzufügen:

SchrittBefehl
1Öffnen Sie ein Terminal-Fenster.
2Geben Sie den Befehl sudo add-apt-repository ppa:team-xbmc/ppa ein und drücken Sie die Eingabetaste.
3Geben Sie Ihr Passwort ein, wenn Sie dazu aufgefordert werden.
4Bestätigen Sie die Hinzufügung der Paketquellen, indem Sie die Eingabetaste drücken.

Nachdem Sie diese Schritte ausgeführt haben, sind die Team-XBMC-Paketquellen erfolgreich hinzugefügt und Sie sind bereit, mit der Konfiguration von Kodi auf Linux fortzufahren.

Paketquellen hinzufügen

Die Team-XBMC-Paketquellen enthalten die neuesten Versionen von Kodi und bieten zusätzliche Funktionen und Updates, die in den Standard-Repositorys der Linux-Distributionen möglicherweise nicht verfügbar sind. Durch Hinzufügen dieser Paketquellen erhalten Sie Zugriff auf die aktuellste Kodi-Version und profitieren von den neuesten Verbesserungen und Funktionen.

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Achten Sie darauf, regelmäßig nach Updates zu suchen, um sicherzustellen, dass Sie immer die aktuellste Version von Kodi verwenden.

Das Arbeitsverzeichnis erstellen

Um mit der Konfiguration von XBMC auf Linux fortzufahren, müssen Sie zuerst ein Arbeitsverzeichnis erstellen. Dieses Verzeichnis dient als temporärer Speicherort, in dem Sie Kodi kompilieren können. Öffnen Sie das Terminal-Fenster und geben Sie den folgenden Befehl ein, um das Verzeichnis zu erstellen:

mkdir ~/kodi-build

Nachdem das Arbeitsverzeichnis erfolgreich erstellt wurde, können Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren.

Die Struktur des Arbeitsverzeichnisses

Um das Arbeitsverzeichnis übersichtlich zu halten, empfiehlt es sich, eine bestimmte Struktur zu verwenden. In diesem Beispiel sehen Sie eine mögliche Aufteilung:

VerzeichnisBeschreibung
~/kodi-buildDas Hauptverzeichnis, in dem Kodi kompiliert wird
~/kodi-build/srcDas Verzeichnis für den Quellcode von Kodi
~/kodi-build/buildDas Verzeichnis für die Kompilierung von Kodi
~/kodi-build/installDas Verzeichnis für die Installation von Kodi

Sie können diese Struktur an Ihre Bedürfnisse anpassen, aber stellen Sie sicher, dass Sie die Verzeichnisse im Arbeitsverzeichnis erstellen, bevor Sie mit der Kompilierung von Kodi beginnen.

Jetzt, da das Arbeitsverzeichnis erfolgreich erstellt wurde und Sie die Struktur festgelegt haben, sind Sie bereit, mit der eigentlichen Kompilierung von Kodi zu beginnen.

Kodi kompilieren und installieren

Um Kodi optimal auf Linux einzurichten, ist es empfehlenswert, die Software selbst zu kompilieren. Dies ermöglicht es Ihnen, die neueste Version von Kodi zu erhalten und eventuell fehlende Funktionen hinzuzufügen. Hier sind die Schritte, um Kodi auf Linux zu kompilieren und zu installieren:

  1. Stellen Sie sicher, dass Sie alle erforderlichen Abhängigkeiten installiert haben. Diese können je nach Linux-Distribution variieren, aber in der Regel umfassen sie Entwicklertools wie GCC, CMake und Make.
  2. Öffnen Sie ein Terminal-Fenster und wechseln Sie in das Arbeitsverzeichnis, in dem Sie Kodi kompilieren möchten.
  3. Klonen Sie das Kodi-Repository von GitHub mit dem Befehl git clone https://github.com/xbmc/xbmc.git.
  4. Navigieren Sie in das neu erstellte Kodi-Verzeichnis mit dem Befehl cd xbmc.
  5. Führen Sie den Befehl ./bootstrap aus, um die Konfiguration von Kodi vorzubereiten.
  6. Führen Sie den Befehl ./configure aus, um die Konfiguration abzuschließen. Hier können Sie verschiedene Optionen festlegen, wie z.B. den Installationspfad und die aktivierten Funktionen von Kodi.
  7. Führen Sie den Befehl make aus, um den Kompilierungsprozess zu starten. Dies kann einige Zeit dauern, abhängig von der Leistungsfähigkeit Ihres Systems.
  8. Sobald der Kompilierungsprozess abgeschlossen ist, führen Sie den Befehl make install aus, um Kodi zu installieren.

Nachdem Sie Kodi erfolgreich kompiliert und installiert haben, können Sie die Software starten und Ihre persönlichen Einstellungen vornehmen. Denken Sie daran, dass Sie für einige Funktionen möglicherweise zusätzliche Abhängigkeiten installieren müssen, wie z.B. Codecs für die Wiedergabe bestimmter Mediendateien.

Jetzt haben Sie Kodi erfolgreich auf Linux kompiliert und installiert. Viel Spaß beim Entdecken und Genießen Ihrer Mediendateien!

Die PVR-Add-ons konfigurieren

Um Live-TV mit XBMC auf Linux nutzen zu können, müssen die PVR-Add-ons konfiguriert werden. Ein beliebtes PVR-Add-on ist das MythTV-PVR-Addon, das speziell für den Einsatz mit Kodi entwickelt wurde. Hier ist, wie du es konfigurieren kannst:

1. MythTV PVR Client-Add-on aktivieren

Starte Kodi und gehe zu „System → Einstellungen → Add-ons → Deaktivierte Add-ons“. Suche nach dem MythTV PVR Client-Add-on und aktiviere es.

2. MythTV PVR Client-Add-on konfigurieren

Klicke auf „Konfigurieren“, nachdem du das MythTV PVR Client-Add-on aktiviert hast. Du wirst aufgefordert, die IP-Adresse deines MythTV-Servers einzugeben. Gib die richtige IP-Adresse in das Feld „MythTV Backend Hostname oder IP“ ein.

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3. MythTV-Datenbank konfigurieren

Stelle sicher, dass du die richtigen Informationen für die Verbindung zur MythTV-Datenbank eingibst. Du benötigst den Datenbanknamen, den Benutzernamen und das Passwort, um die Verbindung herzustellen. Diese Informationen erhältst du normalerweise beim Einrichten des MythTV-Servers.

Nachdem du die PVR-Add-ons erfolgreich konfiguriert hast, kannst du Live-TV mit Kodi auf Linux genießen und deine Lieblingssendungen und Aufnahmen verwalten.

MythTV-Server einrichten

Um das MythTV-PVR-Add-on mit Kodi auf Linux nutzen zu können, benötigen Sie einen MythTV-Server. Hier erfahren Sie, wie Sie den MythTV-Server auf Ihrem Linux-System einrichten können.

Installation

Zur Installation des MythTV-Servers unter Ubuntu führen Sie die folgenden Schritte aus:

  1. Öffnen Sie das Terminal und geben Sie den Befehl „sudo apt-get install mythtv-backend“ ein.
  2. Geben Sie Ihr Passwort ein und bestätigen Sie die Installation.
  3. Nach Abschluss der Installation starten Sie den MythTV-Backend-Dienst mit dem Befehl „sudo service mythtv-backend start“.
  4. Öffnen Sie Ihren Webbrowser und geben Sie „http://localhost:6544“ in die Adressleiste ein.
  5. Folgen Sie den Anweisungen des Einrichtungsassistenten, um den MythTV-Server zu konfigurieren.

Konfiguration

Nach der Installation müssen Sie den MythTV-Server konfigurieren, um Live-TV und Aufnahmen zu ermöglichen. Hier sind einige wichtige Schritte:

  1. Öffnen Sie das MythTV-Setup über „System → Administration → MythTV Backend Setup“.
  2. Konfigurieren Sie Ihre TV-Tuner-Karten und -Geräte.
  3. Richten Sie Ihre Kanäle ein und führen Sie eine Sendersuche durch.
  4. Konfigurieren Sie Ihre Aufnahmeoptionen und geben Sie Speicherorte für Ihre Aufnahmen an.
  5. Nach Abschluss der Konfiguration speichern Sie die Einstellungen und starten Sie den MythTV-Server neu.

Verbindung zu Kodi

Nachdem der MythTV-Server eingerichtet ist, können Sie die Verbindung zu Kodi herstellen, um Live-TV und Aufnahmen zu genießen. Führen Sie die folgenden Schritte aus:

  1. Starten Sie Kodi und navigieren Sie zu „System → Einstellungen → TV → Allgemein“.
  2. Wählen Sie „Aktiviere den TV-Client“ und dann „Add-Ons für den TV-Client aktivieren“.
  3. Wählen Sie das MythTV PVR Client-Add-on aus und aktivieren Sie es.
  4. Konfigurieren Sie das Add-on, indem Sie die IP-Adresse und die Datenbankinformationen Ihres MythTV-Servers angeben.
  5. Speichern Sie die Einstellungen und starten Sie Kodi neu.

Mit diesen Schritten haben Sie erfolgreich einen MythTV-Server eingerichtet und können nun Live-TV und Aufnahmen mit Kodi auf Linux genießen.

Dateifreigabe über NFS

Wenn Sie Ihre Videos und Musikdateien über XBMC auf Linux nutzen möchten, können Sie eine Netzwerkfreigabe über NFS (Network File System) einrichten. Dadurch können Sie verschiedene Quellen in Kodi auswählen und Ihre Medienbibliothek hinzufügen. Hier erfahren Sie, wie Sie den NFS-Dienst auf Ihrem Linux-Server aktivieren und die entsprechenden Verzeichnisse freigeben können:

Voraussetzungen

Bevor Sie mit der Einrichtung der Dateifreigabe über NFS beginnen, stellen Sie sicher, dass Sie einen Linux-Server für die Freigabe Ihrer Medieninhalte verwenden. Überprüfen Sie auch, ob der NFS-Dienst bereits installiert ist. Wenn nicht, können Sie ihn über das Paketmanagement Ihrer Linux-Distribution installieren. Stellen Sie sicher, dass Sie über Administratorberechtigungen verfügen, um die Konfiguration der NFS-Freigabe durchzuführen.

Konfiguration der NFS-Freigabe

Öffnen Sie das Terminal-Fenster auf Ihrem Linux-Server und geben Sie den folgenden Befehl ein, um das NFS-Paket zu installieren:

sudo apt-get install nfs-kernel-server

Nach der Installation des NFS-Pakets können Sie das Verzeichnis freigeben, das Ihre Medieninhalte enthält. Erstellen Sie dazu einen neuen Ordner oder wählen Sie ein vorhandenes Verzeichnis aus. Zum Beispiel:

sudo mkdir /pfad/zum/verzeichnis

Öffnen Sie dann die Datei „/etc/exports“ mit einem Texteditor und fügen Sie die folgende Zeile hinzu, um die Freigabe des Verzeichnisses zu konfigurieren:

/pfad/zum/verzeichnis *(rw,sync,no_subtree_check)

Ersetzen Sie „/pfad/zum/verzeichnis“ durch den tatsächlichen Pfad zu Ihrem Verzeichnis. Speichern Sie die Datei und schließen Sie den Texteditor.

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Starten Sie abschließend den NFS-Dienst neu, um die Konfiguration zu aktivieren:

sudo systemctl restart nfs-kernel-server

Jetzt ist Ihre Medienfreigabe über NFS eingerichtet und Sie können die Quelle in Kodi hinzufügen, um auf Ihre Medieninhalte zuzugreifen.

Dateifreigabe über NFS

Tabelle: Schritte zur Einrichtung der Dateifreigabe über NFS

SchrittBeschreibung
Schritt 1Installation des NFS-Pakets
Schritt 2Erstellen Sie ein Verzeichnis für Ihre Medieninhalte
Schritt 3Konfigurieren Sie die NFS-Freigabe in der Datei „/etc/exports“
Schritt 4Starten Sie den NFS-Dienst neu

Mit diesen Schritten können Sie Ihre Medieninhalte über XBMC auf Linux über eine NFS-Netzwerkfreigabe nutzen und Ihr Heimkinoerlebnis auf ein neues Level bringen.

Weitere Möglichkeiten für XBMC auf Linux

Neben der Nutzung von Kodi auf Linux gibt es noch weitere Möglichkeiten, um XBMC auf Linux einzurichten. Zum Beispiel können Sie XBMC auf einem Raspberry Pi installieren, um einen kostengünstigen Media-Player zu erstellen. Es gibt auch verschiedene Möglichkeiten, XBMC mit Fernbedienungen oder Smartphones zu steuern. Erforschen Sie die verschiedenen Optionen und wählen Sie diejenige, die am besten zu deinen Bedürfnissen und deinem Budget passt.

Wenn du XBMC auf einem Raspberry Pi installieren möchtest, benötigst du einen Raspberry Pi, ein Betriebssystem wie Raspbian und die XBMC-Software. Es gibt zahlreiche Anleitungen und Tutorials im Internet, die dir dabei helfen, XBMC auf einem Raspberry Pi zum Laufen zu bringen. Dies ist eine beliebte Option für diejenigen, die einen preiswerten Media-Player suchen.

Wenn du XBMC mit Fernbedienungen oder Smartphones steuern möchtest, gibt es verschiedene Apps und Hardware-Lösungen, die dies ermöglichen. Zum Beispiel kannst du eine App wie „Kore“ verwenden, um XBMC von deinem Smartphone oder Tablet aus zu steuern. Es gibt auch spezielle Fernbedienungen, die mit XBMC kompatibel sind und eine einfache Steuerung ermöglichen. Informiere dich über die verschiedenen Möglichkeiten und wähle diejenige, die am besten zu deinen Bedürfnissen passt.

Vorteile der weiteren Möglichkeiten für XBMC auf LinuxNachteile der weiteren Möglichkeiten für XBMC auf Linux
– Kostengünstige Alternative mit Raspberry Pi– Möglicherweise weniger leistungsstark als andere Optionen
– Steuerung von XBMC über Fernbedienungen oder Smartphones– Eventuelle Einschränkungen bei der Kompatibilität
– Vielfältige Auswahl an Apps und Hardware-Lösungen– Möglicherweise zusätzlicher Konfigurationsaufwand

Die weiteren Möglichkeiten für XBMC auf Linux bieten eine flexible und individuelle Gestaltung deines Media-Centers. Ob du einen Raspberry Pi als preisgünstigen Media-Player nutzt oder XBMC mit Fernbedienungen oder Smartphones steuerst, du hast die Freiheit, die Lösung auszuwählen, die am besten zu dir passt.

Die richtige Software für DLNA-Streaming

Wenn du XBMC auf Linux für DLNAStreaming nutzen möchtest, benötigst du die entsprechende Software. Es gibt verschiedene DLNA-Server-Software wie zum Beispiel MiniDLNA oder Plex, die du auf deinem Linux-Server installieren kannst. Diese Software ermöglicht es dir, deine Medieninhalte auf anderen DLNA-fähigen Geräten in deinem Netzwerk zu streamen. Nach der Installation und Konfiguration kannst du XBMC verwenden, um auf diese gestreamten Inhalte zuzugreifen.

DLNA (Digital Living Network Alliance) ist ein Standardprotokoll, das es ermöglicht, Multimedia-Inhalte wie Musik, Videos und Fotos zwischen verschiedenen Geräten im Netzwerk zu teilen und abzuspielen. Um DLNA-Streaming mit XBMC auf Linux zu nutzen, musst du einen DLNA-Server auf deinem Linux-Server installieren.

Ein beliebter DLNA-Server für Linux ist MiniDLNA. Es ist eine leichtgewichtige und einfach zu bedienende Software, die es dir ermöglicht, deine Medieninhalte auf DLNA-fähigen Geräten wie Smart-TVs, Spielkonsolen oder Mobilgeräten zu streamen. Die Installation von MiniDLNA auf deinem Linux-Server ist relativ einfach. Du kannst die Paketverwaltung deiner Linux-Distribution verwenden, um MiniDLNA zu installieren. Nach der Installation musst du die Konfigurationsdatei von MiniDLNA anpassen, um den Pfad zu deinen Medieninhalten anzugeben.

DLNA-Server-SoftwareVorteileNachteile
MiniDLNA– Leichtgewichtig und ressourcenschonend
– Einfache Installation und Konfiguration
– Unterstützt verschiedene DLNA-fähige Geräte
– Weniger Funktionen im Vergleich zu anderen DLNA-Servern
– Eingeschränkte Unterstützung für bestimmte Dateiformate
Plex Media Server– Umfangreiche Funktionen und benutzerfreundliche Oberfläche
– Unterstützt eine Vielzahl von Dateiformaten und Geräten
– Automatische Metadatenbereitstellung für deine Medien
– Benötigt mehr Ressourcen als MiniDLNA
– Komplexere Installation und Konfiguration

Installationspakete selbst erstellen

Du möchtest Kodi auf mehreren Linux-Rechnern installieren oder die Software über das Paketmanagement verwalten? Dann kannst du eigene Deb-Pakete erstellen. Hierfür empfehlen wir das Tool „checkinstall“. Mit diesem einfachen Tool kannst du aus dem kompilierten Quellcode ein Debian-Paket erstellen und es problemlos auf anderen Linux-Rechnern installieren. Folge einfach den Anweisungen des „checkinstall“-Assistenten, um dein eigenes Installationspaket zu erstellen.

Die Erstellung eigener Pakete bietet einige Vorteile. Du kannst deine erstellten Pakete leicht auf anderen Linux-Rechnern installieren, ohne die Software manuell kompilieren zu müssen. Außerdem kannst du Updates und Deinstallationen über das Paketmanagement verwalten, was die Verwaltung von Kodi auf deinen Linux-Rechnern erleichtert.

Um Kodi-Pakete mit „checkinstall“ zu erstellen, musst du zuerst Kodi selbst kompilieren, wie im vorherigen Abschnitt beschrieben. Stelle sicher, dass du alle Abhängigkeiten installiert hast, die zum Kompilieren von Kodi erforderlich sind. Anschließend kannst du „checkinstall“ verwenden, um deine Kodi-Installation in ein Deb-Paket umzuwandeln.

Nachdem dein eigenes Installationspaket erstellt wurde, kannst du es auf anderen Linux-Rechnern mit dem Paketmanagement deiner Distribution installieren. Dies erleichtert die Verbreitung und Aktualisierung von Kodi auf multiple Linux-Geräten. Viel Spaß beim Erstellen und Verwalten deiner eigenen Kodi-Pakete!

Über Christian 181 Artikel
31 Jahre alt, gebürtig aus Cuxhaven und bekennender Kaffeejunkie :-). Ich interessiere mich schon seit meiner Kindheit für Technik. Dieses Interesse übertrage ich in meinem beruflichen Leben sowie im Privaten. Viel Spaß beim Stöbern!